*1964 in Dortmund, lebt und arbeitet in Berlin
Seit 2006 Professur für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
Skizzen zur Werkserie Haare I – III, 1991
Corinne Wasmuht, Haare III (Detailansicht), 1993
Foto: Corinne Wasmuht
Ausgehend von einer extensiven Bildrecherche zum Sujet Haare hat Corinne Wasmuht 1993 eine dreiteilige Bildfolge mit dem Titel Haare I – III generiert, deren erste zwei Vorzeichnungen aus dem Jahr 1991 in der Ausstellung Freie Wahl? Die Formkräfte des Kunstlebens in einer Vitrine präsentiert sind. Die beiden mit Aquarell und Bleistift angefertigten Zeichnungen zeigen unterschiedliche Haargestaltungsformen, deren Vorlagen die Künstlerin aus einer Vielzahl an Abbildungen verschiedenster historischer Damenfrisurmoden aus kunsthistorischer sowie aus popkultureller Literatur in einem fortlaufenden Prozess gesammelt und archiviert hat. Das Bildmotiv der Zeichnungen setzt sich so aus einer Auswahl an dicht aneinander gefügten, aus der Seitenaufsicht dargestellten Frisurentypen zusammen, welche – ohne jegliche individuelle Physiognomie ihrer möglichen Trägerinnen deutlich werden zu lassen – zu einer meditativ-ornamentalen Bildfläche verwoben sind. Die einzelnen Frisuren sind hierbei in konzentrischen Kreisen zueinander verlaufend angeordnet, wobei sich jede Kreisebene (wie bei der mit Ölfarbe gemalten Bildfolge) durch eine leicht variierende Farbnuance zur vorherigen Gruppierung unterscheidet. Dem sich in sehr feinen Schattierungen verdunkelnden, sukzessiven Farbverlauf – wie er bei den Zeichnungen in zarten Grautonabstufungen sichtbar ist – lag Corinne Wasmuht hierbei ein inneres Bild aus der Parabel La Parábola del Palacio von Jorge Luis Borges zu Grunde: Während Borges am Beispiel einer Reihe räumlich aufeinander folgender, von Gelb zu Scharlachrot gefärbter Türme den in Etappen, doch im Auge des Betrachters kontinuierlichen, unbemerkten Übergang zweier Farben skizziert, ist es bei Wasmuht die stufenweise Verdichtung von Farbe und Form, welche die Künstlerin hier zeichnerisch in den von ihr jeweils gestalteten Bildkorpus übertragen hat. Christina Irrgang
Rahel Flink *1983 in Betlehem, lebt und arbeitet in Karlsruhe
Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
Vytautas Jurevicius *1981 in Litauen, lebt und arbeitet in Karlsruhe
Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
Ani Schulze *1982 in Frankenberg, lebt und arbeitet in Karlsruhe
Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
Jo (Johanna) Wagner *1983 in Köln, lebt und arbeitet in Karlsruhe
Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
o.T., 2009
Performance während der Ausstellungseröffnung um 21 Uhr
Universal Cosmopolitan Research Project
»Das Fehlen von einem Prämolaren Cosmo Shiva (1 P1) ergibt keine Abwertung. Bei einem fehlenden Prämolar kann noch ein ›Vorzüglich‹ vergeben werden, bei strenger Beurteilung ein CAC, doch keinesfalls das CACIB.
Abb. 18. special guest MC Mumumba (…) aus Zaire. Special event.«
Universal Cosmopolitan Research Project